... FlächensucheIm Sommer 2005 haben wir einen Workshop mitgemacht und seitdem sind wir begeisterte Flächensucher. Penny war mit 5 Jahren leider schon zu alt für eine Ausbildung, so sind wir JustForFunSucher geblieben.
Bei der Flächensuche wird eine Person in einem meist unübersichtlichen Gelände gesucht. Die Hunde suchen selbstständig einen Bereich nach einem Menschen ab, der ihrem Opferbild entspricht. Meist sind es verwirrte alte Menschen oder Kinder die gesucht werden.
Im Gegensatz dazu wird beim Mantrailing eine ganz bestimmte Person gesucht, indem man den Hunden eine Geruchsprobe des Vermissten gibt und die Hunde dann der Spur dieses Menschen folgen. Eine Abart der Flächensuche ist die Trümmersuche, die Einsätze sieht man oft im Fernsehen nach Erdbeben.
Zuerst müssen die Fellnasen lernen, dass es grandios und wahnsinnig toll ist eine Person zu finden. Sie werden also wie dolle gelobt und mit Spiel und Lecker vom gefundenen Opfer belohnt.
Dann lernen sie anzuzeigen, dass sie jemanden gefunden haben. Penny ist ein Rückverweiser, d.h. sie kommt zur mir zurück und setzt sich, wenn sie jemanden gefunden hat. Danach gehen wir gemeinsam zum Opfer. Andere Hunde sind Verbeller, d.h. wenn sie gefunden haben, bleiben sie beim Opfer und bellen bis der Helfer da ist.
Wenn die Fellnasen das können, dann wird es immer komplizierter, die Opferbilder variieren und es dauert länger, bis sie ein Opfer finden. Dazu müssen sie einen Geländebereich durchmustern bzw. revieren. Da Penny ein Stöberhund ist, liegt ihr diese Art der Suche und sie ist mit Feuereifer dabei.
Da Penny bei der Suche in ihrem Element ist und auch Hasen oder Rehe kreuzen können, ohne dass es sie interessiert, haben wir dieses Hobby beibehalten und suchen alle 14 Tage mit anderen Teams.
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